Briefe von Gustav Lörzer an Martha Lörzer

Informationen
Die Zusammenstellung umfasst 69 Briefe von Gustav Lörzer an seine Frau Martha Lörzer. Am Ende findet sich noch ein Brief von Gustav Lörzer an seine Schwester Ida, welcher offenbart, dass Gustav Lörzer annahm, dass seine Familien in die Hände der Russen gefallen ist. Er äußerst dort die Absicht, sich freiwillig für die vorderste Front zu melden ... .
Die 68 Briefe wurden - mit einigen Ausnahmen, bei denen Gustav Lörzer keine Ortsangabe gemacht- zunächst aus Rauschen und dann ab dem 09. November 1944 aus Heiligenbeil verschickt.
Auf dieser Karte gibt es eine geographische Einordnung:

© Openstreetmap
In Heiligenbeil fand eine der letzten Kesselschlachten statt. Die wenigen überlebenden Zeitzeugen berichten von schlimmsten Ereignissen. Hier im Zeitzeugen-Portal ein Bericht von Joachim Scholz (1924-2023)
Gustav Lörzer, der im März 1945 dafür sorgt, dass seine Familie Rummelsburg verlässt und in das Reichsgebiet flieht, will sich mit seiner Familie in Güstrow treffen. Aber Gustav Lörzer findet seine Familie nicht und meldet sich daraufhin im April 1945 zur Verteidigung von Berlin. Der bereits erwähnte letzte Brief an seine Schwester Ida Lörzer ist das letzte Lebenszeichen und ist der vorletzte Brief in dieser Auflistung. Ein Fragment vom 07. April 1945 bestätigt seine Absicht, in Berlin zu kämpfen.
Einleitung
Zum genaueren Verständnis dieser Briefe sind diese beiden Abschnitte verfasst: